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Cd Renaissance Moderne


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renaissance & moderne

01 Ricercare (dorisch) - Francesco da Milano (1497-1543) 2:01
02 Ricercare (äolisch) - Francesco da Milano 1:36
03 Prelude – Assez lent - Pierre Lerich (*1937) 1:16
04 Prelude – Lent, comme un rêve - Pierre Lerich 1:19
05 Prelude – Très libre - Pierre Lerich 1:38
06 Dove Son Quei Fieri Occhi? - Anonymus (um 1500) 1:23
07 Welscher Tantz " Wascha mesa" - Hans Neusidler (1509-1563) 1:49
08 Arioso - Oliver Hunt (1934-2000) 1:56
09 Fantasia del quarto tono - Luys Milan (ca 1500– nach 1561) 2:31
10 Fantasia de consonancias y redobles - Luys Milan 2:37
11 Campo (aus "Preludios Americanos") - Abel Carlevaro (1916–2001) 3:23
12 Melancholy Galliard - John Dowland (1562–1626) 3:02
13 Allemande (My Lady Hundson's Puffe) - John Dowland 1:58
14 Zarabanda Lejana - Joaquin Rodrigo (1901-1999) 5:26
15 Fantasia que contrahaze la harpa en la manera de Luduvico - Alonso Mudarra (um 1510-1580) 2:33
16 Canción del Emperador (sobre "Mille Regretz" de Josquin) - Luis de Narvaez (1510-1555) 2:59
17 Etude N° 8 - Heitor Villa-Lobos (1887-1959) 3:41
18 Ricercare (mixolydisch) - Francesco da Milano 2:32
Gesamtspieldauer: 43:41


Die Kompositionen dieser hier vorliegenden Aufnahme entstanden hauptsächlich entweder in der ersten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts in Spanien, Italien, England und Deutschland als Musik für Vihuela und Laute, oder als Werke für Gitarre im zwanzigsten Jahrhundert in Frankreich, England, Spanien, Uruguay und Brasilien.
Auch wenn vier Jahrhunderte zwischen diesen beiden Stilepochen liegen, so stößt man doch schnell auf eine beachtliche Zahl von Entsprechungen und Parallelen.
So steht die "kleine Form" vieler Kompositionen beider Epochen fast schon im Gegensatz zu den umfassenderen Suiten und Sonaten der Zeiten dazwischen.
Der Bezug auf Tanzformen, die besondere Wertigkeit der Rhythmik oder auch das manchmal kühne Experimentieren im tonalen Bereich, es ließe sich noch vieles aufzählen, in der Werke der Moderne eher Bezug auf die Renaissance als auf die Zeiten des Barock, der Klassik oder der Romantik nehmen.
Das Anliegen dieser Aufnahme ist hierbei nicht, sich der historischen Aufführungspraxis
zu nähern, sondern mit einem modernen Instrument die oft verblüffenden Gemeinsamkeiten der Musik beider Epochen herauszustellen.

Zur Aufnahme
Eine weitere Gemeinsamkeit dieser Kompositionen besteht darin, dass sie für vielfältigste Situationen und Örtlichkeiten gedacht waren, aber nicht für einen schallisolierten Raum voller Mikrofone, Stative und Kabelstränge. Nun war der Gedanke zu diesem Projekt der, im Gegensatz zu einem Konzertmitschnitt diese Musik so einzuspielen, dass sie zwar einerseits dem eigenen Medium CD gerecht wird aber auf der anderen Seite nicht durch die Studioarbeit "überproduziert" und damit steril erscheint. So wurde die gesamte Musik am 2. und 3. Januar 2010 in nur zwei Sitzungen aufgenommen. Um aber einen ansprechenden stimmigen Gesamtklang zu realisieren, waren neben der passenden Mikrofonierung vor allem viel Sorgfalt bei der Bearbeitung nötig. Es muss deshalb erwähnt werden, dass neben diesen Voraussetzungen Markus Friedrich sehr viel Zeit, intensives Zuhören und neben dem technischen Können gerade auch viel musikalisches Einfühlen in diese Produktion eingebracht hat, um dieses Ergebnis zu erreichen.

Ulrich Rasche, Gitarre
Aufnahme: Tonstudio Markus Friedrich, Ansbach, 2. und 3. Januar 2010
Konzertgitarre: Gerhard Schnabel 1990, Fichte/ ostindisch Palisander
Titelgrafik, Fotos und Layout: fmk-design, Friederike Krug, Ansbach